Bocholt datiert wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des zwölften Zeitalters. Ursprünglich war die Name ‚Bucolt‘, Buchenwald oder Buchenholz bedeutet. Bocholt gehörte bis 1365 zu den früheren Grafschaft Loon, und von 1365 bis 1789 zu Domäne des Prinzen von Lüttich.
Bis hin zur Französischen Revolution, residierten die Herrn von Bocholt auf der ‚Damburg‘, ein verstärkter Hof im Zentrum von Bocholt.
Die Vergangenheit von Bocholt war zentralisiert rund die Kirche ‚Sankt-Laurentius‘. 1910 wurde die Kirche bekannt durch die Verschiebung des Turms. Wegen der großen Bevölkerungszunahme, war man gezwungen die St.-Laurentiuskirche zu erweitern und deshalb verschob man der Kirchturm 9,4 Meter um. Seitdem tragen die Einwohner von Bocholt den stolzen Ehrenname ‚Turmverschieber‘.
Die Gemeinde Bocholt liegt an die Gabelung des Kanals der Sud-Willemsfahrt und des Kanals Bocholt - Herentals. Es ist eine kleine Gemeinde im nördlichen Pünktchen von Belgien und grenzt an die Niederlände.
Bocholt umfaßt 4 Pfarrgemeinden: Bocholt, Kaulille, Reppel und Lozen. Reppel und Kaulille waren früher selbständigen Dörfer. 1970 bis 1977 fusionierten sie beziehungsweise zu die gegenwärtige Gemeinde Bocholt.